Kellerabdichtung in der Schweiz
Ob im Talboden, am Hang oder am See: Wir finden heraus, woher das Wasser in Ihrem Untergeschoss kommt, und dichten Wände und Bodenplatte so ab, dass auch drückendes Wasser draussen bleibt.
Was Keller in unserer Region besonders macht
Keller in der Schweiz werden aus sehr unterschiedlichen Gründen nass: Grundwasser in den Flusstälern, Hangwasser in den Voralpen, Regenwasser, das bei Gewittern über Strassen und Wiesen abfliesst. Dazu kommt in vielen Regionen das Radon. Die folgenden Punkte zeigen, worauf es ankommt.
Grundwasser in den Talböden
Kies und Sand in den grossen Flusstälern speichern viel Wasser. Führt der Fluss Hochwasser, steigt der Spiegel mit: 2019 stand das Wasser in einem Keller in Bad Ragaz rund 0,5 Meter über der Bodenplatte. Untergeschosse in solchen Lagen brauchen eine Abdichtung gegen drückendes Wasser.
Oberflächenabfluss bei Gewittern
Die Gefährdungskarte des BAFU zeigt für die ganze Schweiz, wo Regenwasser oberflächlich abfliessen kann. Es sammelt sich vor Lichtschächten, Kellertreppen und tief liegenden Eingängen. Ein dichter Sockel und eine dichte Kellerwand verhindern, dass es ins Mauerwerk zieht.
Hochwasser
Gut ein Fünftel der Bevölkerung ist laut BAFU der Gefahr von Überschwemmungen ausgesetzt; von 1972–2024 entstanden im Mittel Schäden von rund 321 Millionen Franken pro Jahr. Eine gegen drückendes Wasser geprüfte Abdichtung ist ein Baustein der Vorsorge – den Objektschutz an Türen, Fenstern und Lichtschächten ersetzt sie nicht.
Radon und Keller gehören zusammen
Das Gas kommt aus dem Boden und nimmt den gleichen Weg wie die Feuchtigkeit: durch Risse, Fugen und Leitungsdurchführungen. Wer das Untergeschoss saniert, sollte deshalb prüfen, ob eine radondichte Bodenplatte sinnvoll ist – besonders in den Alpen und im Jura.
Daten und Quellen: Bundesamt für Umwelt BAFU (amtliche Veröffentlichung); Bundesamt für Gesundheit BAG (amtliche Veröffentlichung); Rüthi (SG) – localcities.ch; Rüthi – Wikipedia; Was ist Radon? – Bundesamt für Gesundheit BAG; Radonkarte der Schweiz – Bundesamt für Gesundheit BAG; Bauliche Massnahmen zum Radonschutz – BAG; Radonmessungen in Schulen und Kindergärten im Kanton St. Gallen 2023 (PDF); Radon in der Schweiz – neho.ch (Zusammenfassung BAG-Angaben); Zustand Naturgefahren – Bundesamt für Umwelt BAFU; Alpenrhein – Bundesamt für Umwelt BAFU; Ereignisanalyse Hochwasser 2005 – BAFU (PDF); Vom Untergang des Rheintals – NZZ; Grundwasservorkommen – Kanton St. Gallen; Aufweitung Alpenrhein Maienfeld/Bad Ragaz – Hydrogeologie (PDF); Gefährdungskarte Oberflächenabfluss – BAFU. Stand der Daten: 09/2026.
So dichten wir Ihren Keller ab
Das System ISOKRISTALL arbeitet nach dem Prinzip der Rekristallisation: Die Wirkstoffe dringen in das Mauerwerk und die Bodenplatte ein und verschliessen dort die Poren, durch die Wasser wandert. Die Abdichtung sitzt damit im Baustoff und nicht nur auf der Oberfläche.
- Wände und Bodenplatte – gegen seitliche und aufsteigende Feuchtigkeit
- Von innen möglich – je nach Schadensbild ohne Aufgraben
- Dicht gegen drückendes Wasser – geprüft nach WTA-Merkblatt durch die MFPA Leipzig
- Radondicht – durch Zertifikat belegt
Von der Analyse bis zum trockenen Keller
Vor-Ort-Analyse
Feuchtemessung, Ursachensuche und Beratung – kostenlos und unverbindlich.
Angebot
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Ausführung
Untergrund vorbereiten, ISOKRISTALL auftragen, Oberfläche herstellen.
Garantie
Bis zu 30 Jahre Garantie1 im Rahmen des Dichtigkeits-Abos.
Fragen zur Kellerabdichtung in der Schweiz
Mein Keller wird nur bei hohem Seespiegel oder Flusspegel nass – woran liegt das?
Sehr wahrscheinlich am Grundwasser, das mit dem Gewässer steigt. Es drückt dann von unten und durch die Wandfüsse. Hier hilft eine Abdichtung gegen drückendes Wasser.
Hilft eine Drainage?
Eine Drainage leitet Sickerwasser ab. Gegen hoch anstehendes Grundwasser hilft sie kaum, weil das Wasser von unten kommt. Wir sehen uns die Situation an und sagen Ihnen, was wirkt.
Muss man für die Abdichtung aufgraben?
Nicht unbedingt. ISOKRISTALL kann von innen aufgebracht werden. Ob das in Ihrem Fall reicht, klären wir nach der Feuchtemessung.
Lassen Sie Ihr Gebäude kostenlos prüfen
Beschreiben Sie kurz Ihr Anliegen. Der zuständige Fachbetrieb meldet sich bei Ihnen und vereinbart einen Termin vor Ort.
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