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Radonschutz · Schweiz

Radonschutz in der Schweiz

Radon ist ein natürliches radioaktives Gas aus dem Untergrund. Es gelangt durch Undichtigkeiten in Bodenplatte und Kellerwänden ins Haus. Wir dichten die Eintrittswege radondicht ab.

Symbolbild: Radon im Erdreich unter der Lupe
Radon in der Schweiz

Wo ist Radon in der Schweiz ein Thema?

Laut Bundesamt für Gesundheit kommen hohe Radonkonzentrationen hauptsächlich in den Alpen und im Jura vor. Besonders häufig sind erhöhte Werte in den Alpentälern von Wallis, Tessin und Graubünden sowie im Jurabogen; hohe Werte wurden auch im Berner Oberland und im Entlebuch gemessen.

Das Mittelland ist nicht automatisch sicher: Auch dort können einzelne Gebäude stark belastet sein, weil Radon überall vorkommen kann. Seit 2.018 gilt ein Referenzwert von 300 Becquerel pro Kubikmeter für Räume, in denen man sich regelmässig mehrere Stunden am Tag aufhält.

Ein Beispiel aus der Ostschweiz

Der Kanton St. Gallen stuft sein Radonrisiko als mässig bis mittel ein. Trotzdem lag bei Messungen in 356 Schulen und Kindergärten der Wert in 64 Räumen über dem Referenzwert. Das zeigt: Es kommt auf das einzelne Gebäude an.

Was heisst das für Sie? Eine Messung über mehrere Wochen bis Monate, idealerweise während der Heizperiode, zeigt die tatsächliche Belastung. Liegt der Wert zu hoch oder wird der Keller ohnehin saniert, ist eine radondichte Abdichtung von Bodenplatte und erdberührten Wänden die wirksamste bauliche Massnahme.

Was Sie tun können

In vier Schritten zu einem radonsicheren Haus

  1. Messen

    Eine Langzeitmessung zeigt, wie hoch die Belastung tatsächlich ist. Messgeräte bieten anerkannte Messstellen an.

  2. Eintrittswege finden

    Bei der Vor-Ort-Analyse prüfen wir Bodenplatte, Kellerwände, Fugen und Durchführungen.

  3. Radondicht abdichten

    Bodenplatte und erdberührte Wände werden mit ISOKRISTALL abgedichtet – radondicht laut Zertifikat.

  4. Kontrollieren

    Eine Messung nach der Sanierung zeigt, dass die Massnahme wirkt.

Häufige Fragen

Fragen zum Radonschutz in der Schweiz

Gibt es eine Messpflicht für Wohnhäuser?

Für private Wohnhäuser gibt es keine allgemeine Messpflicht. Sinnvoll ist eine Messung vor allem nach Neu- oder Umbauten und wenn Sie Räume im Untergeschoss regelmässig nutzen.

Wann sind die Werte am höchsten?

Meist im Winter, wenn wenig gelüftet wird und warme Raumluft Bodenluft ins Haus zieht. Eine Messung sollte deshalb die Heizperiode einschliessen.

Daten und Quellen: Bundesamt für Umwelt BAFU (amtliche Veröffentlichung); Bundesamt für Gesundheit BAG (amtliche Veröffentlichung); Was ist Radon? – Bundesamt für Gesundheit BAG; Radonkarte der Schweiz – Bundesamt für Gesundheit BAG; Bauliche Massnahmen zum Radonschutz – BAG; Radonmessungen in Schulen und Kindergärten im Kanton St. Gallen 2023 (PDF); Radon in der Schweiz – neho.ch (Zusammenfassung BAG-Angaben). Stand der Daten: 09/2026.

Kontakt

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Beschreiben Sie kurz Ihr Anliegen. Der zuständige Fachbetrieb meldet sich bei Ihnen und vereinbart einen Termin vor Ort.

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